Das Kroatien-Tagebuch:

Am Samstag, den 10.4. um 3 Uhr nachts startete unsere zweite Tennisexpedition. Nach unserer Albarella-Safari ging es diesmal in das schöne Kroatien. Nach den schlechten Erfahrungen mit Mcwolf im letzten Jahr hatten wir uns zu einem Zischka-Tenniscamp entschlossen, welches sich als Glücksgriff entpuppte. Wir trafen uns mitten in der Nacht an der Aral und dann ging's los. Von der Albarella-Crew fehlte leider das Team Rockenhausen, Fritz, Burgey, Arthur und Shippi. Doch das tat der Stimmung während der Woche keinen Abbruch. Dafür hatten wir ein paar Neulinge dabei wie Jonas, Schmitti, Rech und Olaf.


Die Fahrt über Österreich & Slowenien verlief nach Plan, aber das Wetter nicht. Als die Temperaturanzeige in den Autos 20 km vor der Ankunft in Lanterna immer noch zwischen 3 und 5 Grad schwankte, dachten wir schon an die Heimreise. Doch als wir mitten im Schnee (!!!) einen Motorradfahrer mit einem Babolat Pure Drive auf dem Rücken sahen, schöpften wir Hoffnung und tatsächlich, stieg die Temperatur bis zum Zielort fast auf 20 Grad an. Kurz vor Lanterna machten wir auch an einem „Street-Race“ einen kurzen Zwischenstop. Hier beobachteten wir die Mentalität der Kroaten im Auto (Huuuuuuup………..Huuuuuuuuup………Huuuuuuuup……)

Sobald wir angekommen waren, bezogen wir unsere 2er-WGs. Bei der Schüsselausgabe konnten vor allem unsere jüngeren Teilnehmer erfahren, dass in Kroatien ein Goran Boom herrschte (Rezeption: IVAN & IVANKA).


Daniel (aka „Husten“) und Jonas (aka „Hustengeplagter“)

Schmitti (aka „Der Scheinbrave“) und
Olaf (aka "Schmitti-Bändiger" oder Papa Schmitt alternativ: Aldeeeeeeer......------>er hier<------)

Matze (aka „Die Eisenhand“) und Burgey??????? Nein, da Burgey an einem Häkelwettbewerb teilnahm und kurzfristig ausstieg, musste unser Käpt'n den Finkenweg alleine vertreten und nahm das einzige Einzelzimmer. Er tröstete sich ab und zu mit einem Bierchen über das alleine sein hinweg.

Tobi (aka „Falks bester Kumpel“ Zitat: „Wasn Grutzer“ )
und Pommi (aka „Wolverine“)

Boschi (aka „Taschenträger“)
und David (aka „Boschis Boss")

Erlo (aka „Aldeeeeeeeer“ oder „Die Rückhand“)
und Binde (aka „Die Buffetmaschine“)


Nach dem Bezug der Zimmer stand auch schon das erste Tennis auf dem Programm. Die Plätze und die gesamte Anlage waren topp und lagen direkt am Meer.


Erlo und Binde konnten kurzfristig am Vorspielen aufgrund von leichten Schwindelanfällen nicht teilnehmen. Da wir aber die Gruppen selbst einteilen konnten war das kein Problem. Tobi, Daniel und Jonas allerdings bekamen noch einen Starspieler von ganz großem Kaliber in ihre Gruppe: Die Lichtgestalt, der Challenger (!!!) FALK!


Ein anderer Topstar war wirklich vor Ort. Der ehemalige French-Open-Sieger und Weltranglistenerste Thomas Muster, alias Alpen-Boris, trainierte in Lanterna mit ein paar österreichischen Jugendspielern/ Nachwuchstalenten und wir waren doch etwas überrascht ihn hier zu treffen.



Am nächsten Tag drehte sich aber alles nur noch um eins: TENNIS!!! Entweder Training oder Freispielen, unter 4-5h ging gar nix.


Wir spielten wie die Bekloppten und wenn wir mal nicht spielten, guckten wir den anderen zu und gammelten auf der Tribüne rum.


Einige waren auch konditionell nicht ganz so auf der Höhe und mussten öfter mal Pausen einlegen.

Ein wichtiger Treffpunkt war aber auch unsere Infotafel. an der wir über das aktuelle Programm informiert wurden. Außerdem konnten wir hier unsere Schwerpunkte für das Spezialtraining wählen. Schwerpunkt Angriff, Aufschlag, AB und solche Sachen eben.


Unsere Trainer waren diese Woche wirklich super. Fulvio und Pino machten ihre Sache wirklich gut, vor allem im Vergleich zu gewissen basst scho und geht scho aus dem Vorjahr. Wir besuchten sogar Pinos Taverne und ließen uns dort belehren wie man im Dezember in Kroatien noch auf Sandplätzen spielen kann.


Aber auch etwas anderes entwickelte sich in dieser Woche mehr und mehr zu einem Schwerpunkt unseres täglichen Lebens: Das Buffet (Büfffffeeeeeeeeee) Da gab es fast alles was das Herz begehrte und vor allem soviel man wollte. Auch dass alle Getränke umsonst waren, nutzten wir vor allem an den letzten Abenden voll aus. Besonders schön war, dass sich unsere jüngeren Mitglieder sehr rührend um unsere Altersschwachen kümmerten (Erlo, Faulie, Binde, Matze, Olaf) und sie mit allem versorgten was sie brauchten.


Einer trat dabei ganz besonders brav auf und auch ganz besonders unerwartet, was wir wohl Olafs harter Führungshand zu verdanken haben. Das gute Verhalten war dennoch kein Grund unseren Schmitt nicht mal ab und zu etwas in die Mangel zu nehmen, wie auf den Bilder zu sehen ist. Der Höhepunkt dieses in die Mangelnehmens konnte leider nicht fotografisch festgehalten werden (Der Toiletten-Vorfall!!!!!). Alles in allem stand er auch der Fotogenität von Pommi, der sich diesmal etwas zurückhielt, in nichts nach, und lieferte uns ein paar wirklich nette Schnappschüsse.



Pommis Zurückhaltung ist wohl mit dem Vollmond, der erst am vorletzten Abend auftrat, zu erklären. Wie viele Menschen er aber seit dieser Nacht, als er nur mit Boxershorts bekleidet durch das Hotel wütete, auf dem Gewissen hat, wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben. Gewisse Ansätze seines tierischen Innenlebens und seiner zweiten Persönlichkeit ließ er aber desöfteren aufblitzen.


"Ich hab dich zum Fressen gern!"

Da das Buffet leider mittags geschlossen war, mussten wir uns um diese Zeit anders verpflegen. Dafür bot sich unser Grillrestaurant, das 10m von den Plätzen entfernt war, und eine Pizzeria an. Vor allem beim Grill war interessant zu sehen wie viele verschiedene Namen man ein und demselben Gericht (Cevapcici) geben kann. Geschmeckt hat's trotzdem.


Den Mangel an weiblichem Geschlecht in unserer Truppe, bzw. im ganzen Hotel (außer Falks Töchtern, Nudi und de Doofnuss) glichen wir mit schmutzigen Gedanken und hartem AB-Schwerpunkttraining aus.

Zu den Höhepunkten in Kroatien zählte auch das Kartrennen, in dem Matze und Olaf ihr Können unter Beweis stellten und Wolverine fast von den Streckenposten aus dem Rennen genommen wurde als er nach längerem Zweikampf mit Faulie diesen einfach von der Strecke rammte. Leider existieren hiervon keine Bilder. Auch Daniel zeigte sich von seiner Rennfahrerseite. Er schaffte es sein Kart so breit zu machen, dass niemand vorbei kam.

Der abendliche Ausflug nach Porec war ebenfalls ein Highlight. Hier wussten sogar Eisverkäufer, wie man Tennis spielt und bauten uns ein paar Kunstwerke zum Essen.


Ansonsten bestand unser Abendprogramm eher im rumgammeln und Knochenrichten für den nächsten Tag. Dazu kam uns die Hotelbar sehr gelegen.

Der letzte Abend entwickelte sich hier auch zu einem Erlebnis, mit Eisenhand Matthias, Falks Töchtern, de Doofnuss, den Augschburgern, Schmittis Klobesuch, Wolverines Balkonstunt und einigen Rakijadurchgängen. Leider existieren von diesem Abend auch keine Bilder .

Nur von den Augsburgern konnten wir am nächsten Tag noch eins ergattern.



Am letzten Tag machte uns leider das Wetter einen Strich durch die Rechnung und versaute uns ein bestimmt lustiges Abschlussturnier. Vor der Heimreise ließen wir uns natürlich aber noch mit unseren Toptrainern ablichten.

Alles in allem würde ich sagen, war das wieder ein sehr gelungener Tennisurlaub. Hoffentlich nächstes Jahr wieder!!!!